Wichtige Versicherungen für den Hausbau

Der Bau eines Hauses ist vor allem ein Organisations- und Planungsmarathon. Zu den Dingen, die möglichst weit vor Baubeginn in trockenen Tüchern sein sollten, gehören Versicherungen rund um den Hausbau. Denn während viele bereits von Wohngebäude- und Hausratversicherung als notwendige Absicherung für Hausbesitzer gehört haben, sind die speziell für die Phase der Errichtung des Gebäudes gedachten Assekuranzen kaum bekannt.

Um hier nichts zu übersehen, empfiehlt es sich, im Vorfeld eine Checkliste mit allen empfohlenen Versicherungen zu machen und damit einen versierten Versicherungsmakler aufzusuchen beziehungsweise im Netz die entsprechenden Policen abzuschließen. Als Recherchequellen eignen sich zu diesem Thema beispielsweise spezialisierte Foren und Blogs oder auch ein Expertenportal zur Bauleistungsversicherung.


Die wichtigsten Versicherungen

Zu den Versicherungen, die ein Bauherr unbedingt für die Dauer des Hausbaus abschließen sollte, gehören die Bauherren-Haftpflichtversicherung, die Bauleistungsversicherung sowie eine Feuerrohbauversicherung. Letztere ist meist bereits enthalten, wenn man frühzeitig eine Wohngebäudeversicherung für das entstehende Haus abschließt. Die beiden wichtigsten Arten von Absicherung sind deshalb die Bauherren-Haftpflichtversicherung sowie die Bauleistungsversicherung. Erstere deckt Schäden ab, die andere Personen und fremde Sachwerte während des Hausbaus erleiden – beispielsweise bei Unfällen am Bau. Die Bauleistungsversicherung hingegen schützt den eigenen Besitz – beziehungsweise die entstehenden Sachwerte.


Bauleistungsversicherung

Abgeschlossen für die Dauer des Hausbaus – längstens jedoch zwei Jahre gültig – sichert eine Bauleistungsversicherung gegen Risiken wie Unwetter- und Witterungsschäden ab, sowie gegen den Diebstahl montierter Gegenstände aus dem Rohbau und zum Teil sogar gegen Vandalismus sowie Konstruktionsfehler am Bau. Da auf diese Weise Risiken abgedeckt werden, die keine andere Versicherung übernimmt, ist jedem Bauherrn der Abschluss einer solchen Bauleistungsversicherung dringend anzuraten. Diese Art von Versicherung wird von vielen Gesellschaften angeboten, findet sich deshalb sowohl zum Direkt-Abschluss im Netz als auch im Portfolio von Versicherungsmaklern. Vergleichen vor dem Abschluss lohnt sich dabei – denn die Angebote der einzelnen Versicherungsgesellschaften liegen teilweise erheblich auseinander. Nicht nur in den Beiträgen, auch in den Leistungen unterscheiden sich die einzelnen Angebote. So enthalten einige, jedoch nicht alle Policen die Absicherung beispielsweise gegen Brandschäden.

Nicht nur der Bauherr, auch der Bauunternehmer kann sich durch eine Bauleistungsversicherung absichern. Dies betrifft die Absicherung des so genannten Bauherrenrisikos. Denn im Fall der Zerstörung und des notwendigen kompletten oder teilweisen Wiederaufbaus des Rohbau eines Hauses würde der Bauunternehmer erst am Ende des Wiederaufbaus Rechnung stellen können, müsste seine Leistung also zweimal erbringen und damit erheblich in Vorleistung gehen – was gerade in diesem Bereich finanziell oft sehr schwierig ist. Durch die Bauleistungsversicherung ist garantiert, dass sein Aufwand für die nochmalige Leistungserbringung kompensiert wird.

Als Berechnungsgrundlage für die Höhe des Versicherungsbeitrages dient in jedem Fall der Wert des Bauprojektes, die Gebäudeart sowie ein festzulegender Eigenanteil im Versicherungsfall.

Neben der Bauherren-Haftpflichtversicherung und der Feuerrohbauversicherung ist die Bauleistungsversicherung die wichtigste Versicherung während der Phase der Errichtung oder des Aus- und Umbaus eines Hauses. Abgeschlossen werden die Versicherungen in der Regel durch den Bauherrn, der jedoch im Vorfeld gut recherchieren und die Modelle verschiedener Anbieter vergleichen sollte. Mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren und einer Absicherung gegen mutwillige Beschädigungen am Rohbau und höhere Gewalt, die den Hausbau durch Schäden verzögert, ist eine Bauleistungsversicherung ein unverzichtbarer Teil, der bereits in der Planungsphase eines Hausbaus festgemacht werden sollte.
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