Vorteile und Nachteile
 

Die Vorteile:

  • Kein Steineschleppen
     
  • Keine Rückenschmerzen
     
  • Kein Schlitzestemmen
     
  • Schneller Baufortschritt beim Rohbau
     
  • Viel Eigenleistung möglich
     
  • Massivbauweise, solide und wertbeständig
     
  • Höchste Wärmedämmung
     
  • Keine Kältebrücken
     
  • Hohe Heizkostenersparnis
     
  • Hohe Umweltfreundlichkeit
     
  • Absolut schadstofffreies Wandmaterial
     
  • gesundes und angenehmes Wohnklima

 

Schlitze für Wasserrohre und Elektroleitungen werden einfach in die 5 cm dicke innere Dämmschicht verlegt.

Abwasserrohre können direkt in die Wand eingebaut und einbetoniert werden.

 

 

Klingt das nicht alles viel zu schön?...

“Da muss doch irgendwo ein Haken sein...”

Egal, was man tut und wofür man sich entscheidet: Immer wird es Leute geben, die sich anders entschieden hätten. Die Gründe sind vielfältig. Was für den einen richtig ist, muss für den anderen noch lange nicht das Richtige sein.

Das ist auch beim Hausbau so. Wer z.B. ein überzeugter Blockhaus-Fan ist, wird niemals ein massives Steinhaus bauen. Und umgekehrt ist es genauso.

Und dann gibt es noch die, die nach dem Motto verfahren: “Das haben wir schon immer so gemacht”.

Was vor 30 Jahren noch Stand der Technik war, ist aber heute schon völlig veraltet. Man denke z.B. nur an die damals verwendeten Fenster mit Einfachverglasung.

Die Zeiten haben sich geändert. Manch einer hat das aber noch nicht erkannt. Oft sind auch vorgefasste Meinungen und Vorurteile vorhanden, die nur auf Unkenntnis beruhen.

Einige Fragen, die uns immer wieder begegnen, habe ich hier zusammengefasst.

(Wenn Sie auch Fragen haben, schreiben Sie mir bitte oder rufen mich an.)

Herzlichst Ihr

Klaus Müller
Geschäftsführer


 

"Viele glauben lieber den Unsinn, den sie schon hundertmal gehört haben, als die Wahrheit, die sie zum ersten Mal hören"

(Frei formuliert nach Robert S. Lynd (1892-1970),
US-amerikanischer Soziologe und Professor an der Columbia University, New York)
 




“Fünf Zentimeter Styropor als Wärmedämmung auf der Innenseite der Wand? - Dann kann die Wand ja gar keine Wärme mehr speichern!”

Das ist richtig.
Und das ist auch gut so. Denn - wie gesagt - die Zeiten haben sich nun mal geändert:

Früher wurde z.B. mit Kohleöfen geheizt. Wenn die Kohle ausgebrannt war, sollte es nicht schlagartig kalt werden, also musste die Wand Wärme gespeichert haben.

Heute haben wir eine moderne Heizungsanlage, die es uns erlaubt, die Raumtemperatur auf ein Grad genau zu steuern. Wir drehen den Knopf nach rechts - und es soll wärmer werden. Wir drehen nach links - und es soll kühler werden. Wir wollen NICHT zunächst mit viel Energieaufwand die Wand erwärmen, sondern sofort - und nur - die Raumluft. Und das ereicht man durch die zusätzliche Wärmedämmung auch auf der Innenseite der Wand.




“Aber wenn ich doch innen 5 cm Wärmedämmung habe, wie kann ich dann Bilder und Schränke aufhängen?”

Die ISO-Massivwand wird innen ganz normal verputzt oder - für den Selberbauer interessant - mit Gipskartonplatten verkleidet. Bilder lassen sich also einfach am Putz oder Gipskarton befestigen. Für schwerere Gegenstände bis ca. 12 kg gibt es sogenannte "X-Haken" mit einem, zwei oder drei Nägeln.

Hängeschränke, Wandregale etc. werden mit normalen Rahmendübeln befestigt, die durch die 5 cm dicke Styroporschicht hindurch in den Betonkern gebohrt werden. Kostenpunkt: Mit Dübel ca. 80 Cent.

Für Schwerbefestigungen (Wand-WC, Waschtische etc.) verwenden Sie handelsübliche Schwerlastdübel.

Sie brauchen nur eine vernünftige Schlagbohrmaschine, oder besser: einen Bohrhammer. Wenn Sie noch keinen haben, bekommen Sie bei Vertragsabschluss einen von mir geschenkt. Daran soll der Bau Ihres ISO-Massivhauses nicht scheitern ;-)

So ausgerüstet, können Sie dann wirklich ALLES aufhängen. Beton ist schließlich weitaus stabiler als alle Mauerwerkssteine oder Holzwände. (Dort hätten Sie eher ein Problem, wenn Sie z.B. beim Bohren auf einen Hohlraum treffen.)

Die erforderlichen Schrauben und Dübel bekommen Sie im Baumarkt.




“Wenn die Wand auf beiden Seiten wärmegedämmt ist, dann kann sie ja gar nicht atmen?”

Immer wieder hört man den irreführenden Begriff der "atmenden Wände".
Was ist damit gemeint? Atmen = Luftaustausch, so dass man nicht mehr lüften muss? Nein!

Keine Wandkonstruktion ist so luftdurchlässig, dass sie zum Luftaustausch der Räume beitragen würde. Man stelle sich das vor: Es würde ständig ein Luftzug durch die Wand gehen - das entspräche der Materialeigenschaft von Stoff. Dies kann hier also nicht gemeint sein.

Mit dem "Atmen" ist vielmehr "Diffundieren" gemeint - hier geht es um Luftfeuchtigkeit! Eine Wand sollte "diffusionsoffen" sein, das heißt: Sie muss Luftfeuchtigkeit aufnehmen können, muss diese aber auch wieder abgeben! Würde sie sich vollsaugen wie ein Schwamm, dann wäre sie bald durchfeuchtet und hätte keine nennenswerte Wärmedämmung mehr. Das Wohnklima wäre unerträglich.

Ein Vier-Personen-Haushalt produziert pro Tag ca. 14 Liter Feuchtigkeit - die muss irgendwo hin! Sie wird von den Oberflächen der Wände, Decken, Böden und Möbel gepuffert und durch richtiges Lüften wieder ausgetrocknet.

Wenn die Wand aber gar keine Feuchtigkeit aufnähme ("Dampfsperre"), dann würde sich Kondenswasser bilden (Sie kennen das: Nach dem Duschen schlägt sich das Wasser am kalten Spiegel und an den Fliesen als feinste Wassertröpfchen nieder). Schimmelbildung könnte die Folge sein, wenn nicht richtig gelüftet wird.

Polystyrol-Hartschaum hat die positive Eigenschaft, dass er zwar kein Wasser aufnimmt - sich also nicht vollsaugt -, aber wasserdampfdurchlässig ist. Der Diffusionswiderstand liegt im optimalen Bereich, ebenso wie der von Beton. Wasserdampf kann die Wand also problemlos durchdringen.
Die ISO-Massivwand trägt so zu einem ausgeglichenen und angenehmen Raumklima bei.

Der Luftaustausch erfolgt - wie bei jedem Haus - durch richtiges Lüften. Je besser ein Haus gedämmt ist, umso mehr lohnt sich der Einsatz von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Es ist doch zu schade, die warme Luft beim Lüften durchs Fenster zu vergeuden.

Wenn Sie mehr zum Thema Kontrollierte Wohnungslüftung, Wärmerückgewinnung und Warmluftheizung wissen möchten, steht Ihnen unser Haustechnik-Fachberater gern für ein Gespräch zur Verfügung.

Übrigens: Wussten Sie, dass Häuser “luftdicht” gebaut sein müssen? Das ist schon seit langem Vorschrift. Ansonsten würden nämlich an den undichten Stellen mit der Zeit Feuchtigkeitsschäden auftreten. Mehr zu diesem umfangreichen Thema erfahren Sie auf der Homepage von Dipl.-Ing. Herbert Trauernicht unter www.luftdicht.de

P.S.: Zum Thema “Das haben wir schon immer so gemacht” fand ich eine nette Geschichte auf der Homepage der Familie Schymaczek, die ein Passivhaus gebaut hat und von ihren Erfahrungen bei Gesprächen mit Bauunternehmern (u.a. mit uns) berichtet:

“Wie haben unsere Gesprächspartner reagiert? Meistens mit einem offenen Mund und Panik in den Augen. Ein Passivhaus? Nein, bloß das nicht! Was ist es überhaupt? Was? Das Zeug ist dicht? Nie! Sie ersticken qualvoll. Lüftungsanlage? Sie meinen Klimaanlage? Nein? Eeeee?! Sie möchten mit 30 cm Styropor dämmen? Dann ist ein Pilz auf der Wand sicher wie Amen in der Kirche! Warum? Weil das IMMER so ist! Bitte, tun Sie es nicht! Bauen Sie konventionell, so wie ALLE bauen! Sie ersparen sich eine Menge Ärger.”

Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Wer genau so denkt, braucht nicht weiter zu lesen. Oder doch - vielleicht ist ja noch was zu retten ;-)

und weiter: “Wir sind sicher, dass die Vertreter dieser Firmen (Anbieter von EPS-Schalungssystemen - Anm.) die einzigen wären, die das Wort Passivhaus mit völliger Gelassenheit sich anhören würden. Wir haben vor einem Jahr an Veranstaltungen dieser Firmen teilgenommen und festgestellt, dass hier eher die Niedrigenergiehäuser belächelt werden und das 1 Liter Haus die volle Aufmerksamkeit genießt.”

Wir haben uns ein paar Häuser angeschaut, die mit Styropor-Schalungselementen gebaut sind und waren sehr angetan von der Bauweise. Keine schweren Steine schleppen zu müssen hat uns ermutigt das Bauen in die eigenen Hände zu legen um die nötige Qualität zu gewährleisten. So kamen wir eigentlich erst zu dem Entschluss selbst anzupacken. In diesem für uns so schwierigen Prozess half dieses System uns nach vorne.”  (siehe auch: www.passivhaus-aktiv.de)

 

Haben Sie Fragen? Wünschen Sie persönliche Beratung?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Telefon: 0 22 73 / 6 01 60 70

 

Referenzen / Beispiele gebauter ISO-Massivhäuser
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